Schülerinnen-Landheim Stift Cappel

Erinnerungen einer ehemaligen Schülerin. Ute Schulte Steinberg im Gespräch mit Rita Maria Fust

Wirklich belebt wird die Geschichte des Schülerinnen-Landheims Stift Cappel durch die liebevollen Erinnerungen einer Schülerin, die aus dem Sauerland mit dem Zug nach Lippstadt kam.

Vom Lippstädter Bahnhof aus sollte das 12-jährige Mädchen den Bus nehmen, doch sie entschied sich, lieber zu Fuß zu gehen. Ihren schweren Koffer trug sie durch die Stadt, um vom gesparten Busgeld am Kiosk eine Rolle Drops kaufen zu können. „Gekauft habe die Drops nie“, erinnert sich Frau Schulte Steinberg bei meinem Besuch im Januar 2013. „Ich habe es immer gewollt und mir dann versagt. Aber das Gefühl, sie kaufen zu können, war einfach wunderbar.“

In: Heimatblätter Lippstadt 2015 – Seite 49-54

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