In Memoriam – Kloster und Stift Cappel

Zeichnung Stift Cappel 001 (2)
Zeichnung Dr. Burkhard Beyer. Um 1980. Mit freundlicher Genehmigung.

in memoriam

Über das Leben der Frauen im Kloster und Stift Cappel

Ein Rückblick – 784 bis 2015

Die Reformation – so könnte man sagen – wurde auf dem Rücken der Frauen ausgetragen. Aus katholischen Nonnen wurden binnen weniger Jahre zuerst lutherische, später dann reformierte Stiftsfräulein. Sie müssen sich wie ein Spielball der Mächtigen gefühlt haben, denn damals galt: Cuius regio, eius religio, d.h. im Falle Cappels: Das Haus zur Lippe, zu dem das Kloster (und später auch das Stift) gehörte, gab die Religion vor.

„Die Anfänge dieses geschichtsträchtigen Ortes nahe Lippstadt liegen weitgehend im Dunkeln. Eine Universalgeschichte des heutigen Stiftes, die alle Epochen mit ihren kulturellen und politischen Veränderungen und dem mehrmaligen Wechsel der Glaubensrichtungen darstellt, fehlt bislang. Viele längere und kürzere Texte bilden das Portfolio der Literatur zum Kloster und Stift Cappel. Doch eines fehlte: Der Blick auf die Frauen, die das Kloster und Stift über die Jahrhunderte bewohnt, belebt, bewirtschaftet und geprägt haben. – In Memoriam ist dieser Text all diesen Frauen und Mädchen gewidmet. – Mögen Sie in Frieden ruhen!

Inhalt:

  • Prämonstratenserinnen-Kloster (1140-1588)
  • Reformation (1551-1639)
  • Freiweltliches evangelisches Damenstift (1588-1971)
  • NS-Zeit in Cappel (1936-1938)
  • Schülerinnen-Landheim Stift Cappel (1952-[1964])

 

In: Heimatblätter Lippstadt 2015 – Seite 9-23

 

Stift Cappel - Doppelturmfassade
Die charakteristische Zweiturmfassade begleitet seit Mitte des 12. Jahrhunderts das Leben in Cappel und gilt als ältester Gebäudeteil der Anlage. Foto: RMFust

 

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